"Ich bin nicht immer meiner Meinung."
Paul Valéry


Donnerstag, 24. Februar 2011

Ich bekenne! In aller Demut!

... dass mir beim Abschreiben, nein: beim Zitieren ein Fehler unterlaufen ist. Mir war "TINA" als ein Spruch aus der Finanzwelt bekannt: There is no alternative sagt man dort, wenn klamme Banken, Staaten oder sonstwas gerettet werden wollen. Woraufhin die Kanzlerin "das ist alternativlos!" sagt und es also geschieht. Niemand versteht allerdings so recht, warum es keine Alternative ist, wenn Deutschland NICHT den Zahlmeister macht.
Aber nun gut: "there is no alternative" stammt, wie mich Wolfgang Stock vorgestern im SWR2-Forum belehrte, von - Maggie Thatcher, der Dame mit der Handtasche. Gemeint hatte die Iron Lady allerdings: es gibt keine Alternative zum Marktliberalismus - und der Sozialismus gehört abgestaubt.
Man kann sich vorstellen, wie Thatcher das intonierte: mit der ihr eigenen Arroganz, gepaart mit Witz.

Da kann die Kanzlerin nicht mit. Auch nicht mit Thatchers "No! No! No!" Bei dieser Lady gabs kein mattes "alternativlos" a la: "Da muss man durch, da kann man leider gar nichts machen." Ich gebe den unkeuschen Wunsch zu, dass ich mir das immer noch von Angela Merkel wünsche: ein klares "Mit uns nicht" statt dieses ewige "so isses eben."
Oder auch: Nein, nein, nein!

Kommentare:

  1. Ich habe gerade ihr Buch im Geiste verdrückt!
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen!
    Viele Gedanken konnte ich nachvollziehen,
    weil ich Frau Merkel zuerst gut fand.
    Ich stand für sie ein,nachdem alle Medien auf sie eindroschen,weil sie als Kanzlerin nur ihr Aussehen durch alle Medien jagten.
    Man sah nicht den Menschen in der Frau.
    Keinen Mann hätte man so beurteilt, wie diese Frau,egal wie er ausgesehen hätte.
    Und wir hatten nicht immer Schönheiten zu verzeichnen.Auch keine kluge Männer.Moralisch schon garnicht!Was diese Frau aushalten mußte ,grenzte an ein Spiel von Sado-Maso.
    Sie zog ihren Teflonpanzer an und schützte sich somit.Männer lies sie an sich abgleiten.Das waren Männer nicht gewohnt.Sie glaubten,wenn eine Frau nicht dem schönheitsmaß angehörte,kann man diese Schwachstelle ausnutzen.Das war wohl ein Irrtum.Da wo Frau Merkel zur Tina wurde,zeigte sie ihren Teflonpanzer.Dieser Teflonpanzer verhinderte aber auch ihre Gefühlsstruktur.Ihr Bauchgefühl verlies sie.Viele Berater um sie herum ,(auch Ackermann,u.s.w.)zogen sie von einem Irrtum zum anderen.Dies interpretierten die Medien mit Schwankungen in ihrer Entscheidung. Was sich nun zeigte, war ihr fehlender Mut zu Entscheidungen.Sie bekam Angst vor Entscheidungen.Sie verhielt sich wie eine Wissenschaftlerin, die imer mehr weiß ,aber dieses Wissen nicht kanalisieren konnte zu Entscheidungen.Nun entschied sie nur noch was die Mehrheit verlangte.Vom außen sieht alles einfacher aus.Das mußte auch Obama erkennen.Die Medien haben sich verändert und sind nicht immer eine Hilfe.

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  2. Auch wenn ich nicht auf die allgemeine Politikerdresche draufspringen möchte, so kann ich Ihnen nur zu diesem Buch gratulieren, dass sicherlich an Frau Merkel wie ein Spiegelei in der Teflonpfanne heruntergleitet. Ich muß jedoch sagen, dass ich Frau Merkel weder 2005 noch 2008 gewählt habe, ihr aber beide Male viel Gelück gewünscht habe, in der Hoffnung, dass sie mich überrascht. Doch mein erster negativer Eindruck hat sich leider verfestigt. Leider findet sich zurzeit keine politisch verantwortliche Person mit Integrität, die ihren Amtseid ernst nimmt. Können wir die Abgeordneten nicht wegen Meineids anzeigen? Denn den haben Sie alle definitv geleistet.
    Es ist Schade, dass so sich viele Menschen heute darüber einig sind, dass unser Land schlecht regiert wird. Aber es kommt leider nichts dabei herum.

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