Samstag, 16. März 2013

Das öffentlich-rechtliche Sturmgeschütz

“In Deutschland gründet sich gerade eine neue Partei, die Alternative für Deutschland, deren Hauptziel eine Auflösung der Währungsunion in ihrer gegenwärtigen Form ist. Darüber wird bislang im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht berichtet, wohl aber auf der Website der Tagesschau, so geschehen am 12. März. Ohne näher auf die (absolut verfassungskonformen) Ziele der Partei einzugehen, wird sie dort als rechtspopulistisch und in der Nähe des Rechtsextremismus eingestuft und heftig gegen sie polemisiert. Das Interessanteste ist aber die anschließende Diskussion des Artikels im Forum der Website: Nach etwa 150 Kommentaren, von denen die meisten positiv zur neuen Partei und befremdet über die Polemik Stellung nehmen, schließt der Moderator das Forum; alle Argumente seien ausgetauscht, heißt es da. Man kann zu der neuen Partei stehen, wie man will. Aber das das staatliche Fernsehen Propaganda der übelsten Sorte betreibt, ist widerwärtig. Man hätte es eher dem iranischen Staatsfernsehen zugetraut, zumal die Tagesschau-Website ja mit einer “Demokratieabgabe” finanziert wird. Der Begriff bekommt eine ganz neue, geradezu “volksdemokratische” Dimension.”
Freytag in der Wirtschaftswoche

Die Volten, die Patrick Gensing hier schlägt, sind in der Tat atemberaubend:
Tagesschau

Und was sich alles so Experte nennt! Alexander Häusler jedenfalls hält auch auf glatter Fahrbahn Richtung: hier.
Immer schön nach links

1 Kommentar:

  1. Danke für die Hinweise. Wenn es jetzt schon als "rechtspopulistisch" gilt, wenn man ausnahmsweise mal die eigenen Interessen -als Angestellter, Konsument, Bürger- vertreten will, dann wird dieses Attribut bald kein Schimpfwort mehr sein. Dann hat es sich durch Missbrauch abgenutzt.

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