"Ich bin nicht immer meiner Meinung."
Paul Valéry


Sonntag, 12. September 2010

Peinlich...

oder Wissenschaft? Claus Leggewie u. a. in der taz.

Kommentare:

  1. Schon die leichtfertige Verwendung des Begriffs "Rechtspopulisten" suggeriert, es gäbe in Europa oder in Deutschland eine Bevölkerungsmehrheit, denen die Vertreter nationalistischer Meinungen nach dem Munde predigen könnten. Meiner Meinung nach ist das real nicht der Fall. Aber das könnte sich sozusagen rückkoppelnd in der öffentlichen Meinung als selbsterfüllende Prophezeihung auswirken. (Stichwort: Supermem als normative Kraft) Das wäre fatal.

    Der Fehler, der in der Diskussion über Sarrazins Thesen gemacht wird, besteht in der mutwilligen Ignoranz dessen, was man nicht sehen will. Jedes Argument über den Teil der integrationsunwilligen oder sogar zivilisationsunwilligen Zuwanderer wird von den Meinungsgegnern mit einem Gegenargument über die
    Integrationswilligen oder bereits Assimilierten als Positivbeispiel beantwortet. Das ist absurd und für jede fruchtbare Diskussion so untauglich, wie wenn man einem Ladendieb mit dem Lob anspräche, zum großen Glück sei ja das Meiste noch da, er solle sich nicht so grämen, daß er dieses Mal leider erwischt wurde.

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  2. Über Sartre und wie Leggewie ihn mißversteht ein Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken: http://www.wadinet.de/blog/?p=3034

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