Dienstag, 2. Februar 2010

"Ich weiß es auch nicht..."

schreibt Dirk Pilz ehrlicherweise in der Berliner Zeitung:
"Im Grunde will ja die Mehrheit des Westens von religiösen Fragen und ganz besonders vom Islam schlicht in Ruhe gelassen werden. Mögen Moslems, Christen, Juden beten zu wem auch immer, mögen sie glauben, was sie wollen, aber bitte, sie sollen uns verschonen damit. Genau dieser privatistische Blick auf die Religion ist für radikale Islamisten aber eine Provokation - und für uns säkulare Westler eine Selbstverständlichkeit."

Kommentare:

  1. Hallo Cora,
    das isses - wir nicht Gläubigen zeigen ihnen wie vollkommen egal dieses an etwas "Glauben müssen" ist.
    Manfred

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  2. bin ganz dieser meinung. würde der islam nicht permanent mit gewalttaten unangenehm auffallen und dann auch noch die intelligenz der menschen beleidigen würde weil alle islam vertreter ja sagen : die gewalt hat nichts mit den islam zu tun, dann wäre mir das nicht so wichtig.es ist das permanente lügen das einem am meisten , also mir mal zumindest, aufstösst

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  3. Das Säkulare mußte auch erst erkämpft werden.
    Heute! geht es um mehr: Und zwar um die Abschaffung des Kollektivismus und der "Gesellschaft". Die Freiheit und den Respekt bzw. Toleranz für Minderheiten, die einerseits die letzen 40 Jahre geschaffen/ermöglicht haben, führen scheinbar wieder in eine Unfreiheit namens "Soziale Gerechtigkeit", "Klimaschutz", "Religionsfreiheit als Euphemismus", "Feminismus", "Political Correctness" sprich: Erneuerung des Kollektivismus, d. h. Abschaffung der Freiheit, Wiederauferstehung der politisch oder gesellschaftlich geschaffenen Religionen, also definitiv ein Rückschritt.

    Ich bin der Meinung, daß die meisten Menschen dazu imstande sind, ihre wirklichen Feinde zu erkennen, es sich jedoch nicht eingestehen wollen, weil es sie ihrer Bequemlichkeit berauben würde. Bis dann der Tag kommt, an dem sie sich entscheiden müssen.

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  4. Man könnte es auch so ausdrücken: Die christlichen Kirchen haben von einer freiheitlich gesinnten Gesellschaft derart massiv einen auf die Schnauze bekommen, dass sie endlich gelernt haben, sich zu benehmen.

    Das hat der Islam noch vor sich, nicht nur hierzulande, auch anderswo. Die Ereignisse im Iran zeigen: Irgendwann reicht es wohl auch den Geduldigsten.

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